Viele Unternehmen haben IT-Sicherheitsprobleme
Bei mehr als einem Viertel (28 Prozent) der betroffenen Unternehmen zerstörten Schadprogramm Daten auf den Festplatten. Weniger Probleme (3 Prozent) gab es dagegen hinsichtlich der Enthüllung vertraulicher Daten aufgrund von unbefugtem Eindringen in das System und sogenannten Pharming- oder Phishing-Angriffen. Bei 11 Prozent der Unternehmen mit Sicherheitsproblemen wurde das Offenlegen vertraulicher Daten durch die eigene Belegschaft verursacht.
Entsprechend haben sich die Sicherheitsvorkehrungen auch immer weiter verschärft: Rund 42 Prozent der Unternehmen setzen mittlerweile auf strenge Passwort-Authentifizierung. Bei 4 Prozent erfolgt die Identifizierung und Authentifizierung der Nutzer mit Hilfe biometrischer Methoden. Die externe Datensicherung ist mit einem Anteil von 55 Prozent das am häufigsten genannte Sicherheitsverfahren.
Die Bedeutung der IKT-Sicherheit spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass bereits jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) mit zehn und mehr Beschäftigten in Deutschland über ein formell festgelegtes Konzept zur IKT-Sicherheit verfügt.
Quelle: Statistisches Bundesamt



