Kaum Wahlfreiheit beim Firmenwagen
Mitarbeiter haben bei der Wahl des Firmenwagens kaum Mitspracherecht. Zwei Drittel der Firmenwagenfahrer werden gar nicht erst gefragt, welchen Wagen sie bevorzugen würden. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Sofres in Kooperation mit der Expertenplattform für Flottenmanagement Corporate Vehicle Observatory (CVO).
In 17 Prozent der Unternehmen können Angestellte ihr Fahrzeug aus einer vorgegebenen Liste wählen, in jedem fünften Unternehmen sogar frei innerhalb eines bestimmten Budgets. „Die Auswahl der Dienstwagen wird meist im Rahmen der Dienstwagenrichtlinie des Unternehmens geregelt“, erläutert der Vertriebsleiter bei der Arval Deutschland GmbH, Reinhard Happel. „Hierbei spielen technische, betriebliche sowie hierarchische Aspekte eine tragende Rolle, auf die Mitarbeiter nur bedingt Einfluss nehmen können. Allerdings besteht für die Mitarbeiter oftmals die Möglichkeit, gegen eine Zuzahlung zwischen mehreren Fahrzeugen zu wählen beziehungsweise die Fahrzeugausstattung beliebig aufzustocken." Berücksichtigt werden muss allerdings auch, für welchen Zweck den Mitarbeitern ein Dienstwagen zur Verfügung gestellt wird. So werden laut CVO-Barometer 2010 deutsche Firmenflotten vor allem für Transportfahrten (Pkw bis 3,5 Tonnen) und von Außendienstmitarbeitern genutzt: Jeweils rund ein Viertel der Befragten gibt an, seine Flotte zu diesem Zweck einzusetzen, während jeder Fünfte seinen Fuhrpark für Servicefahrten auf die Straßen schickt. Rund ein Drittel der befragten Unternehmen stellt die Fahrzeuge innerhalb des Lohnmodells zur Verfügung.



