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Flexible Arbeitszeiten nützen Arbeitgebern und Arbeitnehmern

Flexible Arbeitszeiten kommen sowohl Arbeitgebern als auch Angestellten zugute. Das besagt eine Studie der Europäischen Kommission . „Flexible Arbeitszeitregelungen, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und andere betreuungsbedürftige Familienmitglieder sowie Anspruch auf Elternurlaub führen offenbar zu höheren Beschäftigungsquoten, sowohl bei Frauen wie auch bei Männern“, sagt die Kommissionsvizepräsidentin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding.

Demnach könnten in konjunkturschwachen Zeiten flexible Arbeitszeitregelungen dazu beitragen, dass Menschen ihre Arbeitsplätze behalten, da Arbeitgeber auf die sich wandelnden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren können.. Frei einteilbare Arbeitszeiten seien eine wichtige Voraussetzungen für den Wirtschaftsaufschwung.

In Europa bestehen weiterhin große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Deutschland liegt bei der Flexibilität weit vorn: hier nutzt die Hälfte der Beschäftigten die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten, während in anderen Ländern wie Ungarn, Tschechien oder der Slowakei noch immer die herkömmliche 40-Stunden-Woche vorherrscht.

Quelle: Europäische Union


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