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	<title>Das Mittelstandsportal - Aktuelle B2B-Themen für den Mittelstand</title>
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	<description>Trends für den Mittelstand</description>
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		<title>Hidden Champions ans Licht gebracht</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Management]]></category>
		<category><![CDATA[employer branding]]></category>
		<category><![CDATA[hidden champions]]></category>
		<category><![CDATA[jobbörse]]></category>
		<category><![CDATA[yourfirm]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein offenes Geheimnis: Im deutschen Mittelstand gibt es viele Weltmarktf&#252;hrer, die au&#223;er den Branchenkennern kaum jemand wahrnimmt. Das Ph&#228;nomen der Hidden Champions hat der Wirtschaftswissenschaftler Hermann Simon schon in den 1990er Jahren beschrieben. Ver&#228;ndert hat sich seither wenig. Nachwuchskr&#228;fte, die von einer Karriere im Mittelstand tr&#228;umen, wissen nicht, wo sie nach einem geeigneten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein offenes Geheimnis: Im deutschen Mittelstand gibt es viele Weltmarktf&#252;hrer, die au&#223;er den Branchenkennern kaum jemand wahrnimmt. Das Ph&#228;nomen der Hidden Champions hat der Wirtschaftswissenschaftler Hermann Simon schon in den 1990er Jahren beschrieben. Ver&#228;ndert hat sich seither wenig. Nachwuchskr&#228;fte, die von einer Karriere im Mittelstand tr&#228;umen, wissen nicht, wo sie nach einem geeigneten Unternehmen suchen sollen, und die Hidden Champions finden oft keine geeigneten Bewerber, weil sie der breiten Masse unbekannt sind. Einen Ausweg will die <a href="http://www.yourfirm.de/" target="_blank">Jobb&#246;rse YourFirm.de</a> bieten. Das Karriereportal bietet Top-Unternehmen aus dem Mittelstand die M&#246;glichkeit, sich und zu pr&#228;sentieren und qualifiziertes Personal f&#252;r ihre Stellen zu finden, ohne in dem Dschungel von mehr als 500 Jobb&#246;rsen in Deutschland unterzugehen. BusinessVALUE24 sprach mit YourFirm-Gr&#252;nder Konstantin Janusch.</p>
<p><strong>BusinessVALUE24: Was macht gerade Hidden Champions so attraktiv als Arbeitgeber?<br />
 Janusch: </strong>Es sind international f&#252;hrende Unternehmen, die gleichzeitig die Vorteile eines Mittelst&#228;ndlers bieten, beispielsweise flache Hierarchien, direkte Reportingwege, famili&#228;re Arbeitsatmosph&#228;re. Diese Firmen sind mit ihren Produkten Marktf&#252;hrer, sie sind hoch innovativ und investieren unabh&#228;ngig vom Konjunkturzyklus in ihre Mitarbeiter. Die meisten sind au&#223;erdem international ausgerichtet und bieten Karrierem&#246;glichkeiten im Ausland. Au&#223;erdem sind die Unternehmensstrukturen viel flexibler. Man kommt schneller nach oben als in einem Gro&#223;konzern, bei dem die Karrierepfade oft vorgezeichnet sind.</p>
<p><strong>BusinessVALUE24: Warum ist es f&#252;r Jobsuchende schwierig, einen passenden Mittelst&#228;ndler zu finden?<br />
 Janusch: </strong>Gute Bewerber m&#246;chten zu einem erfolgreichen Unternehmen. Bei Gro&#223;konzernen l&#228;sst sich das relativ gut beurteilen, im Mittelstand ist es dagegen schwierig, weil es so viele Unternehmen gibt, die weder in den Medien pr&#228;sent sind noch Produkte f&#252;r Endverbraucher herstellen. Vor allem den Berufseinsteigern und Branchenfremden f&#228;llt es schwer, zu beurteilen, wie gut oder schlecht ein mittelst&#228;ndisches Unternehmen in Wirklichkeit ist. Dabei ist das Interesse am Mittelstand als Arbeitgeber sehr hoch. Laut aktuellen Umfragen sind rund 65 Prozent der Arbeitnehmer daran interessiert, in einem mittelst&#228;ndischen Unternehmen zu arbeiten. Deutschland ist das Land mit den meisten Hidden Champions, doch die Bewerber hatten bisher keinen Zugang zu diesen Firmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/02/YourFirm-Startseite-2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3617" title="YourFirm Startseite 2" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/02/YourFirm-Startseite-2.png" alt="" width="417" height="256" /></a><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Yourfirm.de bringt Hidden Champions und qualifizierte Fachkr&#228;fte zusammen.</em></p>
<p><strong>BusinessVALUE24: Sie wollen mit YourFirm.de diesen Zugang herstellen? <br />
 Janusch: </strong>Ja. In Deutschland gibt es etwa drei Millionen Unternehmen und jeder von uns kennt davon im Durchschnitt 100 bis 200 – meist aus den Medien oder seiner direkten Umgebung. Dann h&#246;rt es aber auch auf. Wir wollen in die „Black-Box“ des deutschen Mittelstands ein wenig Licht bringen und zeigen, welche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen f&#252;hrend und spannend f&#252;r eine Karriere sind.</p>
<p><strong>BusinessVALUE24: Warum schaffen die Hidden Champions das nicht selbst?<br />
 Janusch: </strong>Viele sind es gewohnt, in der eigenen Region zu rekrutieren, und die klassischen Wege zu gehen, etwa Ausschreibungen in der regionalen Zeitung oder Engagement an der n&#228;chstgelegenen Universit&#228;t. Das hat bisher auch ganz gut funktioniert. Aber gerade bei den Hidden Champions, die aufgrund ihres Erfolgs stark wachsen, reicht dieser Weg bei dem immer st&#228;rker werdenden Fachkr&#228;ftemangel nicht mehr aus. Neben der Kundenorientierung und dem Kundenmarketing ist heutzutage auch das Employer Branding – also eine starke Marke als Arbeitgeber aufzubauen –  eine Voraussetzung f&#252;r den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Wir helfen mittelst&#228;ndischen Firmen &#252;ber innovative Unternehmensprofile, Firmeninterviews und Social Media ihre Arbeitgebermarke an Bewerber zu kommunizieren.</p>
<p><strong>BusinessVALUE24: Vielen Dank f&#252;r das Interview. </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<table style="height: 195px;" width="563">
<tbody>
<tr>
<td>
<p><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/02/Janusch.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-3612" title="Janusch" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/02/Janusch-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Foto: K. Janusch</em></p>
</td>
<td>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>&#220;ber Konstantin Janusch:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Janusch hat in Mannheim BWL studiert und nach seinem Abschluss als Unternehmensberater bei McKinsey &amp; Company gearbeitet. Bereits zu Beginn seiner Karriere wurde er auf die Problematik der Hidden Champions aufmerksam. Bei einem angestrebten Wechsel in den Mittelstand stie&#223; er dann mit den klassischen Mitteln schnell an Informationsgrenzen. Aus dieser Erfahrung heraus gr&#252;ndete Janusch zusammen mit seinem Gesch&#228;ftspartner Dirk K&#252;mmerle im Jahr 2010 die Jobb&#246;rse der Hidden Champions<a href="http://www.yourfirm.de/" target="_blank"> YourFirm.</a></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Facebook-Timeline First Aid &#8211; Hilfe gegen die Angst vor der neuen Chronik</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Richardon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook macht ernst: Die neue Profilansicht Timeline (deutsch: Chronik) soll „in den n&#228;chsten Wochen“ f&#252;r alle Nutzer eingef&#252;hrt werden. Mit dem neuen Layout &#228;ndert sich die Ansicht des gewohnten Nutzerprofils auf Facebook grundlegend.
Bis jetzt war die Umstellung auf die neue Ansicht freiwillig, doch in den kommenden Wochen werden alle Nutzerprofile an das neue Design angepasst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, serif;">Facebook macht ernst: Die neue Profilansicht </span><em>Timeline</em><span style="font-family: Arial, serif;"> (deutsch: Chronik) soll „in den n&#228;chsten Wochen“ f&#252;r alle Nutzer eingef&#252;hrt werden. Mit dem neuen Layout &#228;ndert sich die Ansicht des gewohnten Nutzerprofils auf Facebook grundlegend.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Bis jetzt war die Umstellung auf die neue Ansicht freiwillig, doch in den kommenden Wochen werden alle Nutzerprofile an das neue Design angepasst. Dies war eigentlich von Beginn an absehbar, da Facebook nicht zwei verschiedene Technologien (das alte und das neue Profil) nebeneinander pflegen will. Dennoch kommt dieser Schritt f&#252;r viele Facebook-Nutzer sehr &#252;berraschend und einige reagieren mit Ablehnung gegen&#252;ber dem neuen Aussehen. &#196;hnliche Proteste hatte es zuvor schon bei anderen Anpassungen gegeben.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Viele Nutzer, Daten- und Verbrauchersch&#252;tzer kritisieren vor allem, dass mit der neuen Chronik auch alte Beitr&#228;ge wieder leichter zug&#228;nglich seien und man einen Einblick in den kompletten „Lebenslauf“ einer Person auf Facebook bekommt. Die Chronik startet mit dem Geburtsdatum des Nutzers („Geburt“) und verl&#228;uft bis zum aktuellen Datum („Jetzt“). Das gesamte Leben eines Nutzers l&#228;sst sich so an seinen Facebook-Posts ablesen und auch weitere Lebensereignisse, die „vor Facebook“ stattfanden, lassen sich hinzuf&#252;gen. Kritiker sehen in der Chronik einen weiteren <a title="Schritt zum &quot;gl&#228;sernen Menschen&quot;" href="http://www.zeit.de/digital/2012-01/facebook-timeline" target="_blank">Schritt zum „gl&#228;sernen Menschen“</a>.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Facebook sieht das gelassener. Das Unternehmen gibt jedem Nutzer sieben Tage Zeit, um sich mit der neuen Ansicht vertraut zu machen und Beitr&#228;ge aus der Timeline zu entfernen, bevor diese f&#252;r andere Nutzer einsehbar wird. Au&#223;erdem behalten die &#228;lteren Beitr&#228;ge die Freigaben, die sie von Beginn an hatten, denn an den Privatsph&#228;re-Einstellungen werde sich nichts &#228;ndern, so Facebook. Das bedeutet f&#252;r die Nutzer: Was urspr&#252;nglich nur f&#252;r Freunde ver&#246;ffentlicht wurde, wird auch weiterhin nur f&#252;r Freunde sichtbar sein. Trotzdem haben viele User Bedenken, dass sie sich in der neuen Ansicht nicht mehr zurecht finden und sich die Privatsph&#228;re-Einstellungen durch die Umstellung &#228;ndern.</span></p>
<p><span style="font-style: italic; text-align: center;">Wir haben hier f&#252;r Sie einige Links zum Thema Timeline gesammelt, die Ihnen die Angst vor der neuen Chronik nehmen sollen. Auf diesen Seiten k&#246;nnen Sie sich &#252;ber das neue Profil informieren und nachlesen, was Sie bei der Umstellung auf die Timeline beachten m&#252;ssen:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Facebooks eigene Seite, auf der man sich &#252;ber die Timeline informieren kann: </span><a style="font-family: Arial, serif;" title="Introducing Timeline" href="http://www.facebook.com/about/timeline" target="_blank">Introducing Timeline</a></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Thomas Hutter gibt eine &#220;bersicht &#252;ber die Funktionen und Einstellungen der neuen Chronik: </span><a style="font-family: Arial, serif;" title="Facebook: Funktionen und Einstellungen der Facebook Timeline (Chronik)" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/10/facebook-funktionen-und-einstellungen-der-facebook-timeline-chronik/" target="_blank">Facebook: Funktionen und Einstellungen der Facebook Timeline (Chronik)</a></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Au&#223;erdem hat er in seinem Blog einen sch&#246;nen Artikel verfasst, in dem es um einige Mythen geht, die im Zusammenhang mit der Timeline im Netz kursieren: <a title="Facebook: Die Timeline/Chronik kommt f&#252;r alle! Bitte keine Panik – ein paar wichtige Infos!" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2012/01/facebook-die-timelinechronik-kommt-fur-alle-bitte-keine-panik-ein-paar-wichtige-infos/" target="_blank">Facebook: </a></span><span style="font-family: Arial, serif;"><a title="Facebook: Die Timeline/Chronik kommt f&#252;r alle! Bitte keine Panik – ein paar wichtige Infos!" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2012/01/facebook-die-timelinechronik-kommt-fur-alle-bitte-keine-panik-ein-paar-wichtige-infos/" target="_blank">Die Timeline / Chronik kommt f&#252;r alle! Bitte keine Panik &#8211; ein paar wichtige Infos!</a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Einen umfassenden Ratgeber zum Thema neue Facebook Chronik bietet Klicksafe.eu: <a title="Klicksafe.eu Leitfaden Facebook Timeline" href="http://www.klicksafe.de/fileadmin/media/documents/pdf/Themen/Kommunizieren/Social_Networks/Facebook_Info_Timeline_Dez2011.pdf" target="_blank">Info zur Facebook Chronik. Leitfaden zum Schutz der Privatsph&#228;re in Sozialen Netzwerken &#8211; facebook</a> </span></p>
<p>Sch&#246;ner Artikel von t3n zum Thema Timeline und Privatsph&#228;re-Einstellungen: <a title="Facebook Chronik: So sch&#252;tzt du deine Privatsph&#228;re" href="http://t3n.de/news/facebook-chronik-schutzt-363247/" target="_blank">Facebook Chronik: So sch&#252;tzt du deine Privatsph&#228;re</a></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Allfacebook.de hat bereits im September letzten Jahres einen Beitrag verfasst, in dem die Timeline ausf&#252;hrlich vorgestellt wird: </span><a style="font-family: Arial, serif;" title="Tour &amp; Bildergalerie: Facebook Timeline / Zeittafel (das neue Facebook Profil)" href="http://allfacebook.de/features/tour-bildergalerie-facebook-timeline-zeittafel-das-neue-facebook-profil" target="_blank">Tour &amp; Bildergalerie: Facebook Timeline / Zeittafel (das neue Facebook Profil)</a></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Au&#223;erdem gibt es in diesem Beitrag eine gute &#220;bersicht &#252;ber viele Beitr&#228;ge, die allfacebook.de zum Thema Timeline ver&#246;ffentlicht hat: <a title="Facebook macht die Chronik / Timeline f&#252;r alle zur Pflicht" href="http://allfacebook.de/allgemeines/facebook-macht-die-chronik-timeline-fur-alle-zur-pflicht" target="_blank">Facebook macht die Chronik / Timeline f&#252;r alle zur Pflicht</a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Auch im Blog von LimeSoda haben wir eine sch&#246;ne Anleitung gefunden, welche Einstellungen f&#252;r die neue Timeline beachtet werden m&#252;ssen: <a title="Facebook Timeline - Die komplette Anleitung in Bildern" href="http://blog.limesoda.at/2011/09/facebook-timeline-komplette-anleitung/" target="_blank">Facebook Timeline &#8211; Die komplette Anleitung in Bildern</a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, serif;">Und last but not least gibt es hier noch ein kleines Video, in dem die neue Timeline von Facebook erkl&#228;rt wird: <a href="http://www.youtube.com/user/theofficialfacebook?feature=watch#p/u/13/f_KzeEWewXU" target="_blank">See how the new Timeline works</a></span></p>
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		<title>Bionik &#8211; Lernen von der Natur</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Management]]></category>
		<category><![CDATA[Bionik]]></category>
		<category><![CDATA[Klettverschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer, wenn der Schweizer Wissenschaftler Georges de Mestral mit seinem Hund von der Jagd zur&#252;ckkam, war das Fell des Tieres voller Kletten. Die l&#228;stigen Pflanzen weckten die Neugier des Forschers, und er untersuchte sie unter einem Mikroskop. Was er dort sah, waren kleine elastische Widerhaken, die sich hartn&#228;ckig an das flauschige Fell seines Hundes klammern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer, wenn der Schweizer Wissenschaftler Georges de Mestral mit seinem Hund von der Jagd zur&#252;ckkam, war das Fell des Tieres voller Kletten. Die l&#228;stigen Pflanzen weckten die Neugier des Forschers, und er untersuchte sie unter einem Mikroskop. Was er dort sah, waren kleine elastische Widerhaken, die sich hartn&#228;ckig an das flauschige Fell seines Hundes klammern konnten. Aus dieser Entdeckung entwickelte Mestral 1951 den Klettverschluss. Heute ist der Klettverschluss ein beliebtes Verschluss-System und ein gelungenes Beispiel f&#252;r Bionik.</p>
<p>Bionik verbindet Biologie und Technik. „Die Natur, die sich in vielen Jahrmilliarden entwickelt und in verschiedenen Prozessen optimiert hat, wird dabei als Vorbild f&#252;r verschiedene technologische Verfahren und Produkte genommen“, erkl&#228;rt Innovationsberater Hermann Raatgering.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Leonardo_self.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3547" title="Leonardo_self" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Leonardo_self.jpg" alt="" width="176" height="277" /></a></p>
<p><em>Der K&#252;nstler und Erfinder Leonardo da Vinci hat viele seiner Ideen durch Beobachtungen in der Natur gewonnen.</em></p>
<p>Ans&#228;tze, den „Bauplan der Natur“ zu betrachten und daraus Erkenntnisse f&#252;r technische Entwicklungen zu gewinnen, gibt es schon l&#228;nger. Der erste bekannte Erfinder, der mit dieser Methode revolution&#228;re Erfindungen und Ideen hervorbrachte, war Leonardo da Vinci (1452-1519). Das italienische Universalgenie hat schon im 16. Jahrhundert Skizzen von Flugmaschinen und Fallschirmen gezeichnet – inspiriert hatten ihn V&#246;gel, die er beim Flug beobachtet hatte.</p>
<p><strong>Die Natur als Vorbild</strong></p>
<p>Auch der Luftfahrtpionier Otto Lilienthal schaute bei den Tieren genauer hin, etwa bei St&#246;rchen: „Lilienthal hat vor 150 Jahren den Flug der V&#246;gel genau studiert, ihre Fl&#252;gel untersucht und sich gefragt, wie er das technisch umsetzen kann“, sagt Raatgering. „Daraus hat er Grundlagen erarbeitet, die heute noch f&#252;r die Gestaltung von Flugzeugen g&#252;ltig sind.“</p>
<p>Seit den 1960er Jahren entwickelt sich die bionische Forschung gezielt weiter. Hier tauchte auch der Begriff „bionics“ das erste Mal w&#228;hrend eine Symposiums in Amerika auf. Seit 1993 gibt es auch in Deutschland eine genaue Definition dessen, was unter Bionik zu verstehen ist. Festgelegt hat sie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Demnach ist Bionik „eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der technischen Umsetzung und Anwendung von Konstruktions-, Verfahrens- und Entwicklungsprinzipien biologischer Systeme befasst.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Klette_Flickr_Jason-Hollinger.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3560" title="Klette_Flickr_Jason Hollinger" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Klette_Flickr_Jason-Hollinger.jpg" alt="" width="384" height="307" /></a></p>
<p><em>Von der Natur inspirieren lassen: Die Wiederhaken der Klette waren Vorbild f&#252;r den Klettverschluss.</em> Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/7147684@N03/">Jason Hollinger/Flickr</a></p>
<p><strong>Mehr Energie aus G&#252;lle</strong></p>
<p>F&#252;r viele Prozesse kann die Natur als Inspirationsquelle dienen. Denn durch die nat&#252;rliche Auslese der Evolution hat sie L&#246;sungen geschaffen, die &#252;berlebensf&#228;hig sind und deshalb auch als Vorbild f&#252;r technische Probleme der Menschen genutzt werden k&#246;nnen. „Die erheblichen Erfahrungen der Natur k&#246;nnen in neue oder verbesserte Technologien eingebracht werden, um am Ende Energie, Material, aber auch Zeit besonders in der Entwicklung zu sparen“, sagt Raatgering.</p>
<p>So habe zum Beispiel ein Unternehmen im Westm&#252;nsterland die sogenannte Fermentationstechnik revolutioniert. Dabei wird beispielsweise G&#252;lle oder Mais in Biogas umgesetzt, das &#252;ber Verbrennungsmotor betriebene Generatoren in die Strom umgewandelt wird. „Mit dem Nachbilden des nat&#252;rlichen Fermentationsprozess im Kuhmagen, kann der Vorgang jetzt in einer kleinen Fermenteranlage um das Zehnfache im Vergleich zum Stand der Technik effizienter durchgef&#252;hrt werden“, erkl&#228;rt Raatgering.</p>
<p>Ein weiteres gelungenes Beispiel sei ein Unternehmen, das die nat&#252;rliche Umwandlung der Urw&#228;lder in Kohle technisch in Form eines Bioreaktors nachahmt. Um aus abgestorbenen Pflanzenteilen unter hohem Druck Kohle zu pressen, brauchte die Natur mehrere Millionen Jahre. „Diese Firma setzt ein Verfahren um, das sich Hydro-Thermale Carbonisierung nennt“, erkl&#228;rt Raatgering. „In wenigen Stunden werden so – unter Zugabe von bestimmten Stoffen – Gr&#252;nschnittabf&#228;lle in Kohle umgewandelt.“</p>
<p><strong>Wettbewerbsvorteile durch Bionik </strong></p>
<p>Interessant sei Bionik f&#252;r jede Branche, so der Innovationsberater f&#252;r mittelst&#228;ndische Betriebe. Besonders k&#246;nne der Maschinen- und Anlagenbau von BIONIK profitieren. Aber auch die Elektrotechnik suche st&#228;ndig nach neuen Methoden zur Verbesserung der Prozessabl&#228;ufe. „Es gibt an sich keine Ausnahme“, sagt Raatgering. „Bionik ist auch in der Verarbeitenden Industrie wie z. B. in der Holz- und in der Kunststoffverarbeitung sehr wichtig.“</p>
<p>Um Bionik f&#252;r Produkte und Unternehmen nutzbar zu machen, seien allerdings speziell ausgebildete Fachkr&#228;fte notwendig. „Bionik ist im Grunde eine neue Philosophie in der Entwicklung und Konstruktion“, erkl&#228;rt der Innovationsberater. Man k&#246;nne Bionik nicht von der Stange kaufen. „Bei Bionik muss man den Prozess vom Grunde her analysieren und pr&#252;fen, was macht die Natur bei einer &#228;hnlichen Aufgabenstellung? &#8211; und versuchen, diese &#8216;nat&#252;rlichen&#8217; Erkenntnisse mit der Technik zusammenzubringen.“ Bioniker m&#252;ssten nicht nur die Abl&#228;ufe in der Natur verstehen, um diese auf die Technik &#252;bertragen zu k&#246;nnen. „Es kommt f&#252;r eine breite Anwendung darauf an, dass sie dieses Wissen auch mit Managementmethoden in die Firmen hineintragen k&#246;nnen.“ Dazu brauche es einen neuen Denkansatz in der Entwicklung, wozu wesentlich auch der neue Studiengang beitragen soll. Deshalb hat Raatgering von der <a href="http://www.wfg-borken.de/" target="_blank">Wirtschaftsf&#246;rderungsgesellschaft f&#252;r den Kreis Borken mbH (WFG)</a> den Studiengang Bionik an der <a href="http://www.fh-gelsenkirchen.eu/index.php?id=3215" target="_blank">Fachhochschule in Bocholt</a> mit initiiert. Es ist der zweite Studiengang dieser Art in Deutschland.</p>
<p>„Bionik ist eine Schl&#252;sseltechnologie und wir sind der Ansicht, dass sie f&#252;r eine bedeutsame Zahl von Unternehmen interessant sein k&#246;nnte“, sagt der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des WFG, Dr. Heiner Kleinschneider. „Deswegen wollen wir Hilfestellungen geben, um Bionik im Mittelstand zur Anwendung zu bringen. Daraus ergeben sich gro&#223;e Wettbewerbsvorteile.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Tablet App-Development: Native vs. Web-Apps</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FrankScholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von unserem Gastautor Frank Scholz. Tablet-Computer geh&#246;ren zweifellos zu den gro&#223;en Trends in der IT-Branche. Dementsprechend wird auch die Entwicklung von Applikationen f&#252;r iPad, Galaxy Tab &#38; Co. zur immer gefragteren Qualifikation unter Programmierern. App-Developer folgten dabei sowohl im Smartphone-, als auch im Tablet-Bereich bisher meist dem Ansatz der Programmierung nativer Applikationen, also der Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von unserem Gastautor Frank Scholz. Tablet-Computer geh&#246;ren zweifellos zu den gro&#223;en Trends in der IT-Branche. Dementsprechend wird auch die Entwicklung von Applikationen f&#252;r iPad, Galaxy Tab &amp; Co. zur immer gefragteren Qualifikation unter Programmierern. App-Developer folgten dabei sowohl im Smartphone-, als auch im Tablet-Bereich bisher meist dem Ansatz der Programmierung nativer Applikationen, also der Entwicklung speziell f&#252;r die Betriebssysteme der Endger&#228;te – etwa iOS oder Android. Im Browser auszuf&#252;hrende Anwendungen waren aufgrund der h&#246;heren Benutzerfreundlichkeit von nativen Apps und fehlenden Features &#228;lterer HTML-Versionen wenig gefragt. Besonders selbstbewusste Redakteure der IT-Branche gingen sogar so weit, von einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,774143,00.html">Ende des World Wide Web</a> durch die Verbreitung App-basierter Anwendungen zu sprechen.</p>
<p>Gegenw&#228;rtig lassen sich allerdings erste Ans&#228;tze eines Umdenkens in Entwicklerkreisen erkennen. Die oftmals &#228;u&#223;erst umst&#228;ndliche Portierung von Android auf Apples iOS und umgekehrt ist als Nachteil der nativen App-Entwicklung offensichtlich. Wer beispielsweise eine <a href="http://www.twago.de/expert/iPad-Apps/iPad-Apps">iPad App</a> programmiert, wird diese in der Regel nur mit gro&#223;er M&#252;he f&#252;r Android-Ger&#228;te anwendbar machen k&#246;nnen; native iOS-Apps m&#252;ssen prinzipiell nahezu vollst&#228;ndig neu geschrieben werden, sollen sie auf anderen Plattformen funktionsf&#228;hig sein. Web-Applikationen hingegen sind mit Hilfe entsprechender Tools relativ unkompliziert auf die Android-Plattform zu portieren und ohnehin immer &#252;ber den Webbrowser aufrufbar.</p>
<p>Der hervorstechende Vorteil von Web-Apps ist demgem&#228;&#223; die plattformunabh&#228;ngige Funktionsf&#228;higkeit &#252;ber einen beliebigen Browser. Native Apps laufen zwar meist stabiler, schneller und sind benutzerfreundlicher, sind im Gegensatz zu Browser-basierten Programmen allerdings nur auf dem jeweiligen System anwendbar. Gerade in Hinblick auf Apples Umgang mit unliebsamen Apps, die eigene Gesch&#228;ftsmodelle gef&#228;hrden w&#252;rden, ist diese Unabh&#228;ngigkeit ein nicht unwesentlicher Vorteil. Wer die strikten Richtlinien etwa von iOS umgehen will, kann als Alternative zu nativen Apps auf Web-Applikation umsteigen. Prominentes und aktuelles <a href="http://appadvice.com/appnn/2011/08/amazon-goes-the-webapp-way-launches-ios-friendly-web-based-kindle-cloud-reader">Beispiel f&#252;r ein solches Vorgehen</a> ist Amazons CloudReader. Apples iOS-Richtlinien schreiben f&#252;r native Apps vor, dass digitale Medien auch &#252;ber eine Schnittstelle von Apple vertrieben werden m&#252;ssen, wobei allerdings 30% Provision abzugeben ist. Als Reaktion entwickelte Amazon seine App zum Lesen von E-Books einfach f&#252;r Webbrowser.</p>
<p>Wenn die App-Erstellung mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5">HTML5</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets">CSS3</a> auf gleichem Niveau realisierbar ist, wird laut Experten zuk&#252;nftig vermehrt auf Web-Apps gesetzt und native Programme nur noch dann entwickelt, falls unbedingt n&#246;tig. Die neuesten Erweiterung von HTML5 lassen die vorher bestehenden Vorteile nativer Apps weiter schwinden. Kostenersparnisse im Development und die Vermeidung von Provisionen des Apple App Store und Android Market zeichnen sich als pr&#228;gnante Vorteile ab.</p>
<p>Allerdings ist genauso wenig damit zu rechnen, dass es in naher Zukunft keine nativen Android-, iPad- und <a href="http://www.twago.de/expert/iPhone-App/iPhone-App">iPhone Apps</a> mehr geben wird. Denn Stabilit&#228;t und Leistungsumfang nativer Apps reichen immer noch &#252;ber HTML5-L&#246;sungen hinaus. Als Progammierer sieht man sich dadurch mit einer echten Alternative zu komplizierten Portierungen und andauernden Provisionszahlungen konfrontiert.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Das Ohr am Kunden &#8211; Crowdsourcing f&#252;r mittelst&#228;ndische und kleine Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[clickworker.com]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenmeinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenumfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktinnovationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherverhalten]]></category>

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Die gro&#223;en Unternehmen machen es vor: Firmen wie Tchibo, Fiat oder McDonalds haben Crowdsourcing schon l&#228;ngst f&#252;r sich entdeckt. Sie nutzen ihre Fangemeinde aus sozialen Netzwerken, ihren eigenen Webseiten und Blogs, um neue Produktideen oder Meinungen direkt vom Verbraucher zu erhalten. Doch auch kleinere und mittelst&#228;ndische Unternehmen, die vielleicht nur eine kleine Fangemeinde bei Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Die gro&#223;en Unternehmen machen es vor: Firmen wie Tchibo, Fiat oder McDonalds haben <a href="http://www.businessvalue24.de/crowdsourcing-viele-koeche-und-ein-einheitsbrei" target="_blank">Crowdsourcing</a> schon l&#228;ngst f&#252;r sich entdeckt. Sie nutzen ihre Fangemeinde aus sozialen Netzwerken, ihren eigenen Webseiten und Blogs, um neue Produktideen oder Meinungen direkt vom Verbraucher zu erhalten. Doch auch kleinere und mittelst&#228;ndische Unternehmen, die vielleicht nur eine kleine Fangemeinde bei Facebook &amp; Co. haben, k&#246;nnen sich das Crowdsourcing-Prinzip zunutze machen. Eine M&#246;glichkeit dazu bieten Crowdsourcing-Plattformen. Diese Anbieter stellen anderen Unternehmen sogenannte Clickworker zur Verf&#252;gung, die die Fangemeinde der Gro&#223;unternehmen ersetzen sollen. Die Clickworker sind Internetnutzer, die nach dem Crowdsourcing-Prinzip Aufgaben und Projekte f&#252;r Unternehmen &#252;bernehmen. Daf&#252;r erhalten sie ein Honorar.</p>
<p>So hat beispielsweise der Crowdsourcing-Anbieter<a href="http://www.clickworker.com/de" target="_blank"> clickworker.com</a> ein Netzwerk von weltweit &#252;ber 160.000 solcher Internetnutzer. Die Clickworker k&#246;nnen je nach Anforderung in unterschiedliche Zielgruppen eingeteilt werden, etwa nach Wohnsitz, Alter, Geschlecht, Interessensgebiete oder Fachkenntnisse. Das eignet sich besonders f&#252;r Umfragen. Die Einsatzm&#246;glichkeiten von Clickworkern sind vielf&#228;ltig: Mit ihren Ideen helfen sie, Produkte zu verbessern und zu entwickeln. Sie geben aber auch ihre Meinungen zu bekannten oder vorher getesteten Produkten und Serviceleistungen ab oder beantworten Fragen zu ihrem Nutzer- oder Marktverhalten.</p>
<p><img src="http://www.clickworker.com/wp-content/uploads/2012/01/HiRes.jpg" alt="" width="389" height="389" /></p>
<p>Zur einfachen und unkomplizierten Durchf&#252;hrung solcher Crowdsourcing-Kampagnen sollten alle Informationen und Ideen, die man von der Crowd erhalten m&#246;chte, in Form von konkreten Fragen formuliert werden. Bei Anbietern wie <a href="http://de.surveymonkey.com/" target="_blank">SurveyMonkey</a> k&#246;nnen kostenlose Online-Frageb&#246;gen mit den gew&#252;nschten Fragen erstellt und &#252;ber einen Link an den Crowdsourcing-Anbieter weitergeleitet werden. Der Fragebogen wird dann der gesamten Crowd – oder der vorher definierten Zielgruppe – zur Beantwortung bereitgestellt. Alternativ bieten einige Crowdsourcing-Plattformen ihren Kunden an, den Fragebogen &#252;ber ein firmeneigenes Tool zu erstellen.</p>
<p>Der Serviceumfang des gew&#228;hlten Crowdsourcing-Anbieters sollte vorab in Erfahrung gebracht und ein Angebot zum Projekt eingeholt werden.</p>
<p><strong>&#220;ber die Autorin:</strong></p>
<p>Ines Maione ist Marketing Managerin und bei clickworker.com zust&#228;ndig f&#252;r PR- und Marketing.</p>
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		<title>Das Kaufhaus im Telefon</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Payment]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Shopping]]></category>

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		<description><![CDATA[„Einkaufen, wann man will“ war das Motto, als vor zehn Jahren lange Laden&#246;ffnungszeiten und Internetshops den Handel in Deutschland revolutionierten. Das Motto der Zukunft hei&#223;t „Einkaufen, wo man will“. Mobile Commerce macht es m&#246;glich. Unter diesem Begriff werden alle neuen M&#246;glichkeiten zusammengefasst, Dienstleistungen und Waren &#252;ber Handys und Smartphones und Tablet Computer zu verkaufen, zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Einkaufen, wann man will“ war das Motto, als vor zehn Jahren lange Laden&#246;ffnungszeiten und Internetshops den Handel in Deutschland revolutionierten. Das Motto der Zukunft hei&#223;t „Einkaufen, wo man will“. Mobile Commerce macht es m&#246;glich. Unter diesem Begriff werden alle neuen M&#246;glichkeiten zusammengefasst, Dienstleistungen und Waren &#252;ber Handys und Smartphones und Tablet Computer zu verkaufen, zu bezahlen oder zu bewerben.</p>
<p><strong>Das Einkaufen ist immer und &#252;berall: Mobile Shopping</strong></p>
<p>Das Handy als mobile Einkaufspassage: Beim Mobile Shopping kann man jederzeit und &#252;berall einkaufen. Einige Online-Marktpl&#228;tze wie ebay oder Shopgate haben leicht zug&#228;ngliche Einkaufsplattformen eingerichtet, die speziell auf die Bed&#252;rfnisse von Handy-Shoppern ausgelegt sind. Denn wer &#252;ber sein Smartphone einkauft, will das gew&#252;nschte Produkt schnell finden und einfach bezahlen.</p>
<p>Eine M&#246;glichkeit die Einkaufswelt zu erweitern sind sogenannte QR-Codes. Die schwarz-wei&#223;en Muster sind Vielen bereits von Plakaten oder Zeitschriften bekannt. Sie lenken das Ger&#228;t, das sie liest, direkt &#252;ber einen Deep Link zur gew&#252;nschten Internetseite. Diese QR-Codes k&#246;nnen informieren, werben oder direkt zu einem Produkt f&#252;hren, das der Handy-User auf diese Weise bequem kauft. Vorreiter ist die Handelsgruppe Tesco, die in S&#252;dkorea eine Plakatshopping-Kampagne in U-Bahnh&#246;fen gestartet hat. Die Supermarktkette hat ihren gesamten Warenbestand abfotografiert, auf Poster gedruckt und die einzelnen Produkte mit einem QR-Code versehen. Wer jetzt auf die U-Bahn wartete, konnte schnell seinen Einkauf erledigen. Dazu mussten die Nutzer nur das gew&#252;nschte Produkt auf den Plakaten suchen, den QR-Code mit dem Smartphone abscannen und schon wurden sie auf die richtige Seite im <a href="http://www.tesco.com/" target="_blank">Tesco-Onlinshop</a> gef&#252;hrt. Die Lebensmittel hat Tesco dann nach Hause geliefert. Auch andere Anbieter haben sich dieses Konzept zu Nutze gemacht, etwa die Naturkosmetik-Marke <a href="http://www.aliqua-naturkosmetik.de/" target="_blank">Aliqua</a> von der Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/xxoh4AKGE5M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Smartphones und Apps als Motor</strong></p>
<p>Die rasante technische Entwicklung hat dem Mobile Commerce erst seine M&#246;glichkeiten er&#246;ffnet. Wichtigste Schnittstelle zum Verbraucher sind zurzeit Smartphones, hochwertige Mobiltelefone, die in der Regel &#252;ber einen ber&#252;hrungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden. Das erleichtert die Nutzung mobiler Internetanwendungen, Navigationsdienste oder Spiele. Den Durchbruch f&#252;r dieses Marktsegment hat das iPhone von Apple gebracht, das Steve Jobs vor rund f&#252;nf Jahren der &#214;ffentlichkeit pr&#228;sentiert hat. Das iPhone ist wie ein Computer f&#252;r die Hosentasche. &#220;ber spezielle Programme (Apps) k&#246;nnen User unkompliziert auf Internetdienste zugreifen.</p>
<p>Im Jahr 2011 sind in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft worden. Das entspricht einem Anstieg von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, meldet der Branchenverband Bitkom. Inzwischen sind 43 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys Smartphones. In den EU5 (Gro&#223;britannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien) werden im Jahr 2015 voraussichtlich mehr als 90 Millionen Menschen das mobile Internet nutzen. In Deutschland wird aufgrund der wachsenden Beliebtheit von Smartphones ein M-Commerce-Boom erwartet. Das ergab eine Studie des Hamburger Marktforschungsunternehmen yStats.com. 2010 nutzten hier bereits mehr als 20 Prozent der Smartphone-Besitzer ihr Ger&#228;t regelm&#228;&#223;ig, um sich &#252;ber Produkte zu informieren. Auch Tablet-Computer wie das iPad werden immer h&#228;ufiger verkauft und werden so wichtiger f&#252;r den M-Commerce. Dabei handelt es sich um tragbare Ger&#228;te, die &#252;ber einen ber&#252;hrungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden und &#252;ber einen drahtlosen Internetzugang per WLAN oder das Mobilfunknetz verf&#252;gen. Im Jahr 2011 sind in Deutschland rund 2,1 Millionen Tablet Computer verkauft worden, rund 162 Prozent mehr als im Jahr davor, so Bitkom.</p>
<p><strong>Mobiles Marketing</strong></p>
<p>Doch Mobile Commerce geht &#252;ber das Einkaufen mit dem Handy hinaus, er bietet einen hei&#223;en Draht zum Kunden. Das Smartphone verbindet die online- und die offline-Welt und erschafft v&#246;llig neue M&#246;glichkeiten, wie Gesch&#228;ftsinhaber direkt mit Verbrauchern in Kontakt treten k&#246;nnen. Standortbezogene Dienste, sogenannte Location Based Services, stellen den Nutzern Informationen &#252;ber ihre Umgebung zur Verf&#252;gung. M&#246;glich ist das, weil Smartphones aufgrund einer eingebauten Ortungsfunktion in der Regel genau wissen, wo der Nutzer sich gerade befindet. So kann per Datenverbindung jede Applikation (App) jederzeit den eigenen Standort mitteilen. Einzelh&#228;ndler k&#246;nnen sich diese Funktion zunutze machen, um Kunden in das eigene Gesch&#228;ft zu f&#252;hren.</p>
<p>Ein Beispiel: Ein junger Mann geht durch die Fu&#223;g&#228;ngerzone. Er ist bei Facebook Fan von Nike und ist bei Twitter ein „Follower“ der Sportfirma. Kurz gesagt: Er mag die Marke. Er hat sich in die &#246;rtliche Umgebung eingeloggt und erh&#228;lt &#252;ber seine App die Information, dass ganz in der N&#228;he der n&#228;chste Nike-Shop ist. Der Shopbetreiber vor Ort erf&#228;hrt in der gleichen Sekunde, dass jemand kommt, der st&#246;bern k&#246;nnte. Der Nike-Laden hat nun die M&#246;glichkeit, dem jungen Mann ein Hier-und-Jetzt-Sonderangebot direkt auf sein Handy zu schicken. In den USA zeigen mobile Internet-Dienste, wie Gowalla und Foursquare, wie wahrscheinlich ein solches Szenario in absehbarer Zukunft ist. Diese Art des M-Commerce geht weg vom klassischen Verst&#228;ndnis des mobilen Verkaufens. Die Erfolgsquote ist hier wesentlich h&#246;her als bei einer Mailing-Aktion und viel besser messbar.</p>
<p>Allerdings f&#252;hrt das mobile Marketing noch ein Nischendasein. Weniger als 10 Prozent der Online-Shopbetreiber setzen es ein, so das Ergebnis einer <a href="http://www.intershop.de/pressemeldung/items/roi-von-e-commerce-massnahmen-prognostizieren.html" target="_blank">Studie </a>des Forschungsprojektes „<a href="http://www.simprogno.de/index.html" target="_blank">SimProgno</a>“. Dies h&#228;nge damit zusammen, dass die Unsicherheit &#252;ber den Return-on-Investment sehr hoch sei, so die Studie. Vielen Unternehmern fehlt es aber auch an Erfahrungen mit der neuen Technologie. Doch viele gro&#223;e Marken-Anbieter sind sich des Potenzials bewusst und planen mobiles Marketing verst&#228;rkt zu nutzen. Laut einer Studie der Airwide Solutions wollen 60 Prozent der Top-Marken in den USA in Zukunft spezielle Angebote per Handy verschicken, die H&#228;lfte davon beabsichtigt digitale Gutscheine zu versenden. Weitere geplante Anreize seien digitale Kundenkarten, Geschenke und Vorzugsbedingungen.</p>
<p><strong>Coupons: Altbew&#228;hrtes im neuen Gewand</strong></p>
<p>Mit Hilfe von Mobile Commerce lassen sich altbew&#228;hrte Marketinginstrumente in ein neues Zeitalter &#252;berf&#252;hren. Ein gutes Beispiel hierf&#252;r sind Coupons. Traditionell werden die Rabattgutscheine auf Papier gedruckt und als Beilage in Zeitungen verteilt. Wer das verg&#252;nstigte Produkt kaufen will, schneidet den Coupon aus, nimmt ihn mit in den Laden und l&#246;st ihn ein. Doch meist hat man im entscheidenden Moment den Papierzettel zuhause vergessen oder die Aktion ist schon abgelaufen. Bei digitalen Coupons k&#246;nnen die Rabattgutscheine direkt auf dem Handy gespeichert und eingel&#246;st werden. Plattformen wie Coupons in Motion des Bielefelder Unternehmens Innomos bringen digitale Rabatte aufs Smartphone. Der Vorteil f&#252;r Ladenbesitzer: Sie m&#252;ssen keinen Druckkosten zahlen, k&#246;nnen flexibel reagieren und erhalten zus&#228;tzlich Daten &#252;ber das Kaufverhalten ihrer Kunden. Au&#223;erdem erreichen sie eine junge und probierfreudige Klientel.</p>
<p><strong>Der informierte Kunde</strong></p>
<p>&#220;ber Smartphones k&#246;nnen Kunden nicht nur in die L&#228;den gef&#252;hrt werden: Apps wie woabi (steht f&#252;r „woanders billiger“) oder barcoo erlauben es Kunden, sich in Echtzeit dar&#252;ber zu informieren, was die Jeans woanders kostet oder wie andere Nutzer die Sp&#252;lmaschine bewertet haben. F&#252;r die Unternehmen bedeutet das, dass sie &#252;ber M-Commerce zwar schneller und direkter mit ihren Kunden in Kontakt kommen, ihre Kunden aber auch schneller eine Alternative finden k&#246;nnen als je zuvor &#8211; sei es ein g&#252;nstigerer Shop im Internet oder der direkte Wettbewerber in der Fu&#223;g&#228;ngerzone. Mehr denn je sind Kreativit&#228;t und Service gefragt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Ed-Yourdon-Flickr.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3467" title="Ed Yourdon : Flickr" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Ed-Yourdon-Flickr.jpg" alt="" width="368" height="291" /></a></p>
<p><em>Das Handy ist auf jeder Einkaufstour mit dabei.</em> Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/yourdon/">Ed Yourdon/Flickr</a></p>
<p><strong>Mobiles Bezahlen &#8211; schnell und unkompliziert</strong></p>
<p>Experten zufolge ist die M&#246;glichkeit, unkompliziert mobil zu zahlen, ein Kernfaktor, wenn es um erfolgreichen Mobile Commerce geht. Seit 1997 Coca Cola in Helsinki die ersten Cola-Automaten aufstellte, bei denen man seine Limonade &#252;ber SMS bezahlen konnte, richten sich alle Augen auf das Mobile Payment. Ein Durchbruch blieb bislang aus. Bis jetzt hat sich noch kein Anbieter mit seiner Methode durchsetzen k&#246;nnen. Es gibt mittlerweile eine verwirrend hohe Anzahl von Anbietern und Arten des mobilen Bezahlens.</p>
<p>Neben den klassischen Methoden (Kreditkarte, Vorkasse, Bankeinzug) gibt es Bezahlmethoden, die gezielt darauf ausgerichtet sind, dass Rechnungen mit dem Handy beglichen werden k&#246;nnen &#8211; sowohl online als auch offline. Paypal ist ein Vorreiter, wenn es um das Bezahlen von Ware geht, die man im Internet bestellt hat. Das mobile bezahlen will aber auch die Offline-Welt erobern. &#220;ber das mobile Portemonaie („mobile Wallet“) kann man beispielsweise an der Kasse mit dem Handy bezahlen. M&#246;glich macht das kontaktlose Bezahlen die sogenannte Near Field Communication (NFC). Ist das Smartphone mit einem entsprechenden Chip und das Kassensystem mit einem Leseger&#228;t ausgestattet, dann k&#246;nnen sie &#252;ber eine kurze Distanz miteinander kommunizieren und das Geld wird vom Handy in das Kassensystem &#252;bertragen. Bisher gibt es allerdings nur wenige Smartphones, die &#252;ber einen NFC-Chip verf&#252;gen. Auch die Kassen in Superm&#228;rkten und Ladengesch&#228;ften verf&#252;gen noch nicht &#252;ber die notwendige Technik.</p>
<p><strong>Mobile Commerce im Ausland</strong></p>
<p>Asiatische M&#228;rkte gelten als Vorreiter auf dem Gebiet des M-Commerce. In China wurde der Umsatz mit dem mobilen Internet zu mehr als 6 Prozent vom M-Commerce generiert. In Japan besuchten im Dezember 2010 bereits fast 10 Prozent der mobilen Internetnutzer Shoppingseiten mit ihren Handys. Das zeigt der Bericht Global Mobile and M-Commerce Trends 2011 des Hamburger Marktforschungsunternehmens yStats.com. In Gro&#223;britannien kauft zwar erst ein kleiner Teil der Bev&#246;lkerung &#252;ber sein Handy ein, allerdings werde sich die M-Commerce-Umsatz in den n&#228;chsten drei Jahren mehr als verdoppeln, so die Prognose von yStats. In Frankreich nutzten rund 10 Prozent der Konsumenten im vergangenen Jahr M-Commerce. Auch wenn Nutzerzahlen und Umsatz von M-Commerce noch relativ gering sind, so sind die Prognosen vielversprechend.</p>
<p><strong>Einfach anfangen</strong></p>
<p>Es muss aber nicht gleich eine eigene App sein. Wer im Mobile Commerce Fu&#223; fassen will, kann erst einmal die eigene Webseite f&#252;r den mobilen Zugriff optimieren.</p>
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		<item>
		<title>Der Posterladen: Naturkosmetik-Marke Aliqua er&#246;ffent Filialen auf Plakaten</title>
		<link>http://www.businessvalue24.de/der-posterladen-naturkosmetik-marke-aliqua-eroeffent-filialen-auf-plakaten</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Aliqua]]></category>
		<category><![CDATA[M-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Plakatshopping]]></category>
		<category><![CDATA[Shoppingwall]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick sieht es schr&#228;g aus: Menschen gehen in einer Art Tapete einkaufen. M&#246;glich macht das der QR-Code. Der Marketing-Gag, ein ganzes Gesch&#228;ft auf einem Plakat abzubilden, hat sich in S&#252;dkorea bew&#228;hrt. Jetzt erobern die Plakatshops auch Deutschland. In S- und U-Bahnh&#246;fen k&#246;nnen Verbraucher rund um die Uhr ein gro&#223;es Kosmetiksortiment scannen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick sieht es schr&#228;g aus: Menschen gehen in einer Art Tapete einkaufen. M&#246;glich macht das der QR-Code. Der Marketing-Gag, ein ganzes Gesch&#228;ft auf einem Plakat abzubilden, hat sich in S&#252;dkorea bew&#228;hrt. Jetzt erobern die Plakatshops auch Deutschland. In S- und U-Bahnh&#246;fen k&#246;nnen Verbraucher rund um die Uhr ein gro&#223;es Kosmetiksortiment scannen &#8211; und nach Hause bestellen. Der Anbieter braucht keine Ladenlokale und der Kunde muss sich nicht mehr abends ins Get&#252;mmel werfen.</p>
<p>Die Plakatkampagne begleitete die Einf&#252;hrung des Onlineshops der <a href="http://www.aliqua-naturkosmetik.de/" target="_blank">Naturkosmetikmarke Aliqua</a>, die zur Hamburger <a href="http://www.budni.de/" target="_blank">Drogeriekette Budnikowsky</a> geh&#246;rt. „Naturkosmetik ist ein Markt der Zukunft. In diesem Sinne wollten wir mit dem Launch des Shops etwas finden, das ihn genauso zukunftstr&#228;chtig begleitet“, sagt die Pressesprecherin von Budnikowsky, Wiebke Spannuth. Die Plakate sind im Design den echten Aliqua-Filialen nachempfunden und sind zun&#228;chst in zehn deutschen St&#228;dten „er&#246;ffnet“ worden. „Die Plakate h&#228;ngen in der N&#228;he von U-Bahnstationen, die m&#246;glichst frequentiert sein sollen, aber auch so gestaltet sein m&#252;ssen, dass man dort in Ruhe davor stehen kann. Da darf kein Gleis dazwischen sein“, sagt Spannuth.</p>
<p><strong>Einmal scannen bitte</strong></p>
<p>Neben jedem Produkt, das auf den Plakaten abgebildet ist, befindet sich ein sogenannter QR-Code. QR steht f&#252;r Quick Response und bedeutet soviel wie „schnelle Antwort“. Hinter diesem Code steckt eine Webadresse, die von einem Smartphone ausgelesen werden kann. Dazu muss nur eine spezielle Software, ein sogenannter Barcode-Scanner, installiert werden. Diese kleinen Programme gibt es beispielsweise im App-Store oder im Android Market kostenlos. Der Vorteil an dieser Methode ist, dass man &#252;ber den Link hinter dem QR-Code direkt zu dem gew&#252;nschten Produkt im Aliqua-Onlineshop gef&#252;hrt wird. Das erspart m&#252;hsames Tippen auf dem iPhone. Mit einem Klick kann der Kunde die Kosmetik-Produkte in den Warenkorb legen und bestellen. Die angeforderten Cremes und Parfums werden dann &#8211; wie bei anderen Onlineshops auch &#8211; nach Hause geliefert.</p>
<p><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-21-virtual-store.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3472" title="2011-10-21-virtual-store" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-10-21-virtual-store.jpg" alt="" width="500" height="360" /></a></p>
<p><em>Aliqua Shopping-Wall in Hamburg. Foto: Boris Juhl</em></p>
<p><strong>Gut kopiert</strong></p>
<p>Das Konzept der Shopping-Wall hat die Hamburger Internetagentur <a href="http://www.satzmedia.de" target="_blank">Satzmedia</a> entwickelt und umgesetzt. „Wir sind nicht die Erfinder der Plakatkampagne und wir sind auch nicht die Erfinder des QR-Codes“, sagt Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Markus Meyer-Westphal. „Das sind alles Mechanismen, die es schon gibt. Andere Vorreiter in der Welt haben das schon erfolgreich umgesetzt. Das ber&#252;hmteste Beispiel ist das von Tesco in S&#252;dkorea. Das haben wir kopiert. Budnikowsky ist eines der ersten Unternehmen, die das fl&#228;chendeckend genutzt haben.“</p>
<p>Die Verbindung zwischen Plakatw&#228;nden und Online-Shop erm&#246;glicht ein sogenanntes Mobile Plugin. Das ist eine zus&#228;tzliche Software, die die Funktionalit&#228;t des Onlineshops erweitert und die Kommunikation mit dem Mobiltelefon erlaubt. So k&#246;nnen nicht nur Waren &#252;ber das Smartphone bestellt werden, sondern auch Gutscheine, die dann ohne Probleme auch in den echten Aliqua-Filialen in Hamburg eingel&#246;st werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Mobile Commerce wird zum Alltag</strong></p>
<p>Dieses mobile Plugin musste von Satzmedia allerdings erst einmal den Erfordernissen angepasst werden. Eine solche Software war bisher nur in einer unfertigen Version, dem sogenannten Beta-Status, erh&#228;ltlich. „Jetzt standen wir vor der Herausforderung, dieses Modul trotzdem schon zu nutzen“, sagt Meyer-Westphal. „Wir mussten also – technisch gesehen – diesen Beta-Status einfach &#252;berwinden. Wir waren dann selbst Entwickler dieses mobilen Plugins.“ Besonders herausfordernd war es, die geeignete Bezahlmethode zu finden. „In Deutschland stecken die mobilen Bezahlfunktionen noch in den Kinderschuhen“, erkl&#228;rt Meyer-Westphal. „Da kommt fast nur PayPal in Frage.“</p>
<p>Dass nur Menschen mit einem Smartphone die Plakatw&#228;nde nutzen k&#246;nnen, sieht Meyer-Westphal ganz entspannt. Denn der Onlineshop stehe jedem Computerbenutzer offen. Aber dass dem Mobile Commerce die Zukunft geh&#246;rt, davon ist er &#252;berzeugt: „Mobile Commerce wird ein Alltagsph&#228;nomen, aber nicht f&#252;r beliebige Produkte“, sagt Meyer-Westphal. „Online-Shopping war der Schritt von <em>Der Laden hat zu, aber jetzt kann ich nachts kaufen</em> und Mobile Commerce ist der konsequente n&#228;chste Schritt: Ich stehe nachts vor einem Schaufenster, der Laden hat zu, aber an dem Kleidungsst&#252;ck im Schaufenster h&#228;ngt ein QR-Code. Da brauche ich nur klicken und schon kann ich es kaufen. Da brauche ich keine Laden&#246;ffnungszeiten mehr.“</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.satzmedia.de" target="_blank">www.satzmedia.de</a>, <a href="http://www.aliqua-naturkosmetik.de/" target="_blank">www.aliqua-naturkosmetik.de</a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Das Handy als digitale Brieftasche</title>
		<link>http://www.businessvalue24.de/das-handy-als-digitale-brieftasche</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mobile Payment]]></category>
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		<description><![CDATA[Dank vieler Apps ist das Einkaufen mit Smartphones immer und &#252;berall m&#246;glich. Doch was ist mit Dienstleistungen? Dem Friseurbesuch? Der Autow&#228;sche? Glaubt man Branchenexperten, muss bald niemand mehr daf&#252;r Bargeld z&#252;cken. Das macht dann alles das intelligente Handy.
Das Marktforschungsunternehmen Juniper Research sch&#228;tzt den Markt f&#252;r das sogenannte Mobile Payment schon f&#252;r das Jahr 2015 auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank vieler Apps ist das Einkaufen mit Smartphones immer und &#252;berall m&#246;glich. Doch was ist mit Dienstleistungen? Dem Friseurbesuch? Der Autow&#228;sche? Glaubt man Branchenexperten, muss bald niemand mehr daf&#252;r Bargeld z&#252;cken. Das macht dann alles das intelligente Handy.</p>
<p>Das Marktforschungsunternehmen Juniper Research sch&#228;tzt den Markt f&#252;r das sogenannte Mobile Payment schon f&#252;r das Jahr 2015 auf 670 Milliarden Dollar (rund 530 Milliarden Euro). Im Prinzip ist diese Technik auch schon seit Jahren im Einsatz. Bisher wurden damit jedoch in erster Linie Klingelt&#246;ne, Videos und Lieder abgerechnet, die Nutzer heruntergeladen hatten. Die Abwicklung kann dann &#252;ber klassische Zahlungsmittel, wie etwa die Kreditkarte oder Paypal, erfolgen. Eine M&#246;glichkeit ist aber auch die Mobilfunkrechnung.</p>
<p><strong>Viele Wege f&#252;hren zur Kasse </strong></p>
<p>Doch bis jetzt hat sich noch kein K&#246;nigsweg herauskristallisiert. Es gibt so viele unterschiedliche Ans&#228;tze, das Handy zum Geldbeutel zu machen, wie es Anbieter gibt. Fast alle gro&#223;en Kreditkarteninstitute haben eigene L&#246;sungen entwickelt, etwa American Express, die im M&#228;rz 2011 eine digitale Zahlungs-Plattform eingerichtet haben. Auch viele Telefonkonzerne halten spezielle Bezahlm&#246;glichkeiten f&#252;r das Handy bereit. So haben Vodafone und O2 das System <a href="http://mpass.de/" target="_blank">mpass</a> auf den Markt gebracht, seit 2010 ist auch die Telekom mit dabei. Nutzer k&#246;nnten auf diesem Weg unkompliziert ihre Interneteink&#228;ufe bezahlen, verspricht der Service.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Starbucks_MyCardsTouchToPay_1336_2432.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3487" title="Starbucks_MyCardsTouchToPay_1336_2432" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Starbucks_MyCardsTouchToPay_1336_2432.jpg" alt="" width="476" height="318" /></a></p>
<p><em>Starbucks hat eine eigene Bezahl-App auf den Markt gebracht. In den USA k&#246;nnen Kunden so schnell bezahlen und gleichzeitig Treuepunkte sammeln.</em> Foto: Starbucks</p>
<p><strong>Vielversprechend: Kontaktloses Bezahlen</strong></p>
<p>Doch auch jenseits des Internets soll das Mobile Payment f&#252;r Furore sorgen. So k&#246;nne das kontaktlose Bezahlen schon bald zum Alltag geh&#246;ren. M&#246;glich macht das die sogenannte Near Field Communication (NFC). Ist das Smartphone oder die Kreditkarte mit einem entsprechenden Chip und ist das Kassensystem mit einem Leseger&#228;t ausgestattet, dann k&#246;nnen sie &#252;ber eine kurze Distanz miteinander kommunizieren und das Geld wird vom Handy in das Kassensystem &#252;bertragen. Bisher gibt es allerdings nur wenige Smartphones, die &#252;ber einen NFC-Chip verf&#252;gen, auch die Kassen in Superm&#228;rkten und L&#228;den verf&#252;gen noch nicht &#252;ber die notwendige Technik.</p>
<p>Allerdings k&#246;nnte ein Pilotprojekt der deutschen Kreditwirtschaft schon dieses Jahr das kontaktlose Bezahlen in Deutschland popul&#228;r machen. Wie die <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/kontaktlos-bezahlen-revolution-an-der-kasse-1.1254971" target="_blank">S&#252;ddeutsche Zeitung berichtet</a>, erprobt die Deutsche Kreditwirtschaft seit Mitte Januar 2012 das <a href="http://www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de/dk/pressemitteilungen/volltext/backpid/26/article/deutsche-kreditwirtschaft-fuehrt-neues-markenzeichen-girogo-fuer-das-kontaktlose-bezahlen-ein.html" target="_blank">Projekt girogo</a> in Hannover. Wer eine EC-Karte mit einem entsprechenden Chip besitzt, kann darauf Geld aufladen und demn&#228;chst bei Edeka, Esso oder Thalia ohne Pin und Unterschrift bezahlen. Die Girokarte muss nur vor ein entsprechendes Leseger&#228;t gehalten werden und schon wird das Geld von der Karte abgebucht. Auch Vorreiter <a href="http://blogs.wsj.com/tech-europe/2011/12/21/paypal-tests-nfc-payment-app-in-sweden/" target="_blank">PayPal</a> testet bereits eine NFC-App in Schweden.</p>
<p><strong>Starbucks und Square bieten eigene L&#246;sungen</strong></p>
<p>Daneben gibt es aber auch immer Anbieter, die ihren ganz eigenen Weg gehen. Die Kaffeekette hat <a href="http://www.starbucks.com/" target="_blank">Starbucks</a> eine eigene App auf den Markt gebracht. So k&#246;nnen Kunden in den USA ihren Kaffee mit dem Handy zahlen. Der neue Service ist ein Riesenerfolg. Ein weitere interessante L&#246;sung hat der Twitter-Mitbegr&#252;nder Jack Dorsey entwickelt. <a href="https://squareup.com/" target="_blank">Square</a> hei&#223;t sein System, das sich vor allem an kleine H&#228;ndler richtet, die sich kein station&#228;res Kreditkartenleseger&#228;t leisten k&#246;nnen. Bei Dorseys Methode wird ein kleiner quadratischer Aufsatz an das iPhone angeschlossen, dann k&#246;nnen Kunden die Rechnung mit ihrer Kreditkarte zahlen. Eine L&#246;sung, die auch f&#252;r viele Dienstleistungsanbieter interessant sein k&#246;nnte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Square_AngleyHands.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3465" title="Square_AngleyHands" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/Square_AngleyHands.jpg" alt="" width="309" height="338" /></a></p>
<p>U<em>m Square zu nutzen, braucht man nur einen kleinen quadratischen Aufsatz f&#252;r das iPhone. </em>Foto: Square<em><br />
</em></p>
<p><strong>Das Handy ist immer dabei</strong></p>
<p>Die Vorteile von Mobile Payment liegen buchst&#228;blich auf der Hand: Das Mobiltelefon haben Nutzer in der Regel immer bei sich. Und auch die Sicherheitsvorkehrungen etwa durch den PIN stehen anderen Bezahlsystemen nicht nach. Au&#223;erdem gibt es bereits zugeschnittene Verschl&#252;sselungsmechanismen, wie sie beim Bezahlen im Internet schon l&#228;nger eingesetzt werden. Ein gro&#223;es Hindernis ist allerdings, dass viele der Payment-L&#246;sungen eine bestimmte Software oder Hardware ben&#246;tigen, manchmal auch beides. Das trifft sowohl auf Kunden als auch auf die Einzelh&#228;ndler zu.</p>
<p><strong>Datensicherheit muss sein</strong></p>
<p>Auf Seiten der Verbraucher wird das Bezahlen mit dem Handy immer st&#228;rker akzeptiert. Die Aussicht, ganz bequem und bargeldlos zu zahlen, motiviert die Menschen ebenso, das Mobile Payment zu nutzen, wie das Interesse daran, eine neue Technologien auszuprobieren. Allerdings tun sie das nicht unkritisch. Es ist ihnen wichtig, dass ihre Daten sicher sind und die Kosten daf&#252;r gering bleiben.</p>
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		<title>„Nimm zwei, zahl eins!“: Coupons in Motion bringt Rabatt-Gutscheine aufs Handy</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Coupons]]></category>
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		<description><![CDATA[Coupons sind in den USA ein beliebtes Marketing-Instrument. In Deutschland tun sich noch viele Verbraucher schwer mit solchen Rabattaktionen. Sie finden Papierzettel zu nervig. Auch bei Rabattkampagnen im Netz gibt es H&#252;rden: Kunden scheuen sich h&#228;ufig, einem Unternehmen ihre E-Mail Adresse zu verraten. Eine L&#246;sung k&#246;nnte eine neue Plattform sein, die Software-Experten aus Nordrhein-Westfalen entwickelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Coupons sind in den USA ein beliebtes Marketing-Instrument. In Deutschland tun sich noch viele Verbraucher schwer mit solchen Rabattaktionen. Sie finden Papierzettel zu nervig. Auch bei Rabattkampagnen im Netz gibt es H&#252;rden: Kunden scheuen sich h&#228;ufig, einem Unternehmen ihre E-Mail Adresse zu verraten. Eine L&#246;sung k&#246;nnte eine neue Plattform sein, die Software-Experten aus Nordrhein-Westfalen entwickelt haben. Mit einer App bringen sie Sonderrabatte p&#252;nktlich und ma&#223;geschneidert auf das Smartphone. Damit sparen sowohl Verbraucher als auch Firmen viel Aufwand und &#196;rger.</p>
<p>„Coupons h&#246;rt sich immer so nach 2,50 Euro Preisnachlass an“, sagt der Mitbegr&#252;nder der Bielefelder <a href="http://www.innomos.de/" target="_blank">InnoMos GmbH</a>, Axel Baudach. „Im Prinzip ist es ein Anreizsystem, das in vielen Situationen eingesetzt werden kann.“ Doch bisher hatte das Rabatt-System f&#252;r die Kunden so seine Schw&#228;chen, vor allem, weil die Coupons haupts&#228;chlich in Zeitungen oder Anzeigenbl&#228;ttern zum Aussschneiden angeboten werden. Im Zweifelsfall hatte man den passenden Rabatt-Gutschein zuhause liegen lassen oder er war schon abgelaufen, wenn man ihn einl&#246;sen wollte.</p>
<p>„Wir haben dann &#252;berlegt: Wenn man durch Technik die M&#246;glichkeit h&#228;tte, die Coupons nicht zu vergessen, weil sie &#252;ber das Telefon mitgenommen werden, dann w&#228;re das schon ein Gewinn“, berichtet Baudach. Das war vor drei Jahren, Baudach lebte damals in den USA. Dort ist die Werbung mit Coupons wesentlich aggressiver als in Deutschland, die Rabattgutscheine sind bares Geld wert. „Buy on, get one free“ oder „einer zum halben Preis“ sind vielgenutzte Rabatt-Slogan. Besonders Schnellimbiss-Ketten werben damit, um Kunden in ihre Restaurants zu locken. Deshalb stie&#223; Baudachs Idee dort auch auf gro&#223;es Interesse.</p>
<p><strong>Mobile-Marketing mit eigener App </strong></p>
<p>Entwickelt haben wir die Plattform mit einer gro&#223;en Fast-Food-Kette aus Amerika“, berichtet der InnoMos Gesch&#228;ftsf&#252;hrer. „Die hatten das Problem, dass mit den Coupons sehr viel Missbrauch getrieben wird.“ Die Rabatt-Gutscheine wurden h&#228;ufig an Freunde weitergereicht, statt entwertet in die Kasse zu wandern. „Dadurch, dass die Coupons direkt am Handy entwerten werden, entsteht ein Mehrwert f&#252;r das Unternehmen, da es weniger Fehlbearbeitungen gibt“, erkl&#228;rt Baudach. Auch die Prozesskosten sinken, denn ein elektronischer Coupon muss nicht erst gedruckt und verteilt werden, bevor er beim Verbraucher landet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/CouponsInMotion_04.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3470" title="CouponsInMotion_04" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/CouponsInMotion_04.png" alt="" width="214" height="320" /></a><br class="spacer_" /></p>
<p>So entstand <a href="http://coupons-in-motion.com/" target="_blank">Coupons in Motion</a>. „Wir wollen Unternehmen eine Plattform zur Verf&#252;gung stellen, die sie in die Lage versetzt, in das mobile Marketing einzusteigen und die eigene Marke zu pushen“, sagt Baudach. Jeder Einzelh&#228;ndler &#8211; vom B&#228;cker bis zum Fris&#246;r &#8211; kann die digitalen Coupons nutzen. Das erm&#246;glicht eine App, die die Bielefelder entwickelt haben. „Diese App wird unter einem sogenannten White-Label-Verfahren dem Einzelh&#228;ndler zur Verf&#252;gung gestellt, das hei&#223;t: Wir haben eine App, auf die sein Logo und seine Farbe aufgespielt werden“, erkl&#228;rt Baudach.</p>
<p>Wer allerdings schon eine eigene Applikation f&#252;r iPhone oder Android-Smartphones hat, kann die Plattform auch in sein schon bestehendes Programm einbauen lassen. „Wir haben das hier in Deutschland beispielsweise f&#252;r Radio Bielefeld gemacht“, sagt Baudach. „Die hatten bereits eine eigene Radio-App und wollten ihren Kunden einen Mehrwert und dem Einzelhandel eine neue Werbeplattform bieten. So haben wir das Modul <em>Spartipps</em> in die App eingebaut.“ Die H&#246;rer nutzen das Programm nicht mehr nur um Radio zu h&#246;ren oder sich Stau-Informationen anzeigen zu lassen, sondern auch um Coupons und Bonuskarten vom lokalen Einzelhandel zu finden. „So ist die Radio-Bielefeld-App wertvoller geworden.“</p>
<p><strong>Rabatt-Gutscheine vom B&#228;cker nebenan</strong></p>
<p>Vor allem der Einzelh&#228;ndler k&#246;nne von diesen M&#246;glichkeiten profitieren. „Es gibt eine Reihe von Coupon-Apps in verschiedenen Stores, aber die meisten kranken daran, dass sie keine lokalen Inhalte haben“, analysiert Baudach. „Aber wenn man genau &#252;berlegt, bewegt man sich in 80 Prozent seiner Zeit in einem regionalen Umfeld und eigentlich m&#246;chte man dort Anreizsysteme, von seinem B&#228;cker, seinem Metzger oder Fris&#246;r haben.“ Aber auch &#252;berregionale Marken und Unternehmen k&#246;nnten die Vorteile von Coupons in Motion nutzen, so Baudach. „So k&#246;nnen die Marken auch Rabattsysteme einf&#252;hren, ohne den Einzelh&#228;ndler zu tangieren“, erkl&#228;rt der Coupon-Experte. „Der Vorteil ist, dass der Einzelhandel nicht mehr geschult werden muss, wie der Coupon einzul&#246;sen und abzurechnen ist. Dieser Aufwand ist relativ gro&#223;. Das k&#246;nnen Sie mit einer mobilen App besser darstellen. Sie umgehen damit das Einl&#246;sen an der Kasse.“</p>
<p>Die Vorteile des elektronischen Coupons seien bestechend, sagt der Entwickler: „Es ist ein schlanker Prozess, es ist kosteng&#252;nstig und man erreicht eine junge Zielgruppe.“ Die App zu pflegen sei unaufwendig. Es gebe ein sogenanntes Back-End, in dem die verschiedenen Informationen des Unternehmens eingepflegt werden, etwa Webseite, Telefonnummern, Adressen der Filialen und die Ansprechpartner. Dort werden auch die einzelnen Coupons angelegt, die sp&#228;ter in der App erscheinen. Dazu lassen sich Produktbilder hinterlegen und die Rabattaktion definieren.</p>
<p>Baudach erkl&#228;rt es am Beispiel einer B&#228;ckerei: „Wenn beispielsweise an Silvester Berliner zum halben Preis angeboten werden sollen, brauchen wir das Start-Datum, wann die Aktion losgehen soll und das End-Datum, wann die Aktion beendet sein soll.“ Solche Aktionen lie&#223;en sich auch weiter verfeinern. „Wir k&#246;nnen es auch budgetm&#228;&#223;ig begrenzen. Wenn der B&#228;cker einen kostenlosen Kaffee nur an die ersten 100 Kunden vergeben will oder nur einmal pro Woche oder einmal pro iPhone. Er will ja nicht, dass Sie st&#228;ndig kostenlos Kaffee trinken, sondern er will Sie einmal in seine Filiale locken und hofft, dass Sie wiederkommen und weitere Dinge verzehren“, erkl&#228;rt Baudach.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/CouponsInMotion_01.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3469" title="CouponsInMotion_01" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/CouponsInMotion_01.png" alt="" width="214" height="320" /></a></p>
<p><strong>Flexibilit&#228;t und Schutz vor Missbrauch<br />
 </strong></p>
<p>An der Kasse zeigt der Kunde dann den Coupon dem Verk&#228;ufer, dr&#252;ckt auf „Coupon jetzt einl&#246;sen“ und schon verbindet sich das Smartphone mit dem Server, auf dem alle Informationen zur Rabatt-Aktion hinterlegt sind. „Es wird gepr&#252;ft, ob es ein rechtm&#228;&#223;iger Coupon ist und zum Schluss sehen Sie eine Ergebnismaske, die zeigt eine Coupon-ID an. Das sagt dem H&#228;ndler, dass es eine valide Einl&#246;sung ist. Wenn man diesen Coupon nur einmal einl&#246;sen durfte, dann verschwindet er von Ihrem iPhone“, erkl&#228;rt Baudach die technischen Abl&#228;ufe. Der Verk&#228;ufer muss dann den Rabatt nur noch verbuchen. „Sie k&#246;nnen zum Beispiel an der Kasse einen Artikel f&#252;r diese Aktion hinterlegt sein. Wird ein Gutschein eingel&#246;st, muss nur diese Artikelnummer gedr&#252;ckt werden und schon ist das registriert.“</p>
<p>Ein weiterer Vorteil der Rabatt-Gutscheine auf dem Handy sei, dass das System sehr flexibel auf Ereignisse reagieren k&#246;nne. „Wenn der B&#228;ckerei-Inhaber feststellt, dass sein Ladenlokal am Wochenende nicht sehr stark frequentiert ist, dann k&#246;nnte er &#252;ber einen aggressiven Coupon versuchen, das Gesch&#228;ft zu beleben. Beispielsweise k&#246;nnte er eine Happy-Hour zum Wochenende ausrufen und alle Getr&#228;nke zum halben Preis verkaufen.“</p>
<p>Die elektronischen Coupons geben auch jede Menge Einblick in das Kundenverhalten. „Durch die Geodaten k&#246;nnen wir dem Einzelhandel sehr kosteng&#252;nstig Echtzeit-Informationen zur Verf&#252;gung stellen, die sie vorher gar nicht hatten“, sagt Baudach. „Das ist Vielen noch nicht klar, weil sie sich mit der Technologie noch nicht auseinander gesetzt haben.“ Erfasst werde zwar weder Name noch E-Mail Adresse noch Telefonnummer, aber jeder Nutzer erh&#228;lt eine eigene Kundennummer, wenn er die App installiert. Dar&#252;ber l&#228;sst sich das Verhalten des Kunden &#8211; anonymisiert &#8211; nachvollziehen. Etwa kann der B&#228;cker genau sehen, dass ein bestimmter Kunde die Coupons regelm&#228;&#223;ig einl&#246;st, um bei Kaffee oder Berlinern zu sparen. „Diese Informationen kann er nutzen, um Sie mit einem besonders tollen Coupon zu belohnen, weil Sie ein treuer Kunde sind.“</p>
<p><strong>Virales Marketing nutzen</strong></p>
<p>Bei all diesen Vorteilen d&#252;rfe allerdings nicht vergessen werden, dass eine Coupon-App kein Freifahrtschein f&#252;r ein erfolgreiches Gesch&#228;ft sei. „Wenn man ein derartiges System nutzt, muss man umdenken“, sagt Baudach. Man m&#252;sse sich dar&#252;ber Gedanken machen, wer der Nutzer ist, wie sich Information verbreiten und was f&#252;r einen Coupon man einstellen m&#246;chte. „Wenn man dort einen Coupon einstellt, der einem 10 Prozent Preisnachlass auf ein Dessert verspricht, dann wird das die Leute nicht ins Restaurant locken“, sagt Baudach. Um eine Mund-zu-Mund-Propaganda auszul&#246;sen, m&#252;sse der Coupon einen echten Anreiz liefern. „Wenn ein Restaurantbesitzer sagt: Die ersten 50, die kommen, essen zum halben Preis dann sind das Anreize, wo der Nutzer sagt:<em> Boah, guck mal, hier kann ich zum halben Preis essen. Es gibt aber nur 50 Coupons, ich muss mich beeilen</em> &#8211; und er w&#252;rde sofort seinem Freund oder Nachbarn oder wem auch immer davon erz&#228;hlen. Dann w&#252;rde das virale Marketing einsetzen.</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://coupons-in-motion.com/" target="_blank">Coupons in Motion</a>, <a href="http://www.innomos.de/" target="_blank">InnoMos GmbH</a><br class="spacer_" /></p>
<p>Fotos:<a href="http://www.flickr.com/photos/pleeker"> Matt McGee/Flickr</a>, Coupons in Motion</p>
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		<item>
		<title>Eine App, alles drin: Mobiler Marktplatz f&#252;r Onlineh&#228;ndler</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliaraesch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Idee ist so simpel wie vielversprechend: Zwei Jungunternehmer aus dem hessischen Butzbach haben einen mobilen Marktplatz entwickelt, auf dem Online-H&#228;ndler ihre Produkte anbieten k&#246;nnen. Waren wie B&#252;cher, Elektronik und Mode werden ebenso wie Tickets oder Dienstleistungen einfach und &#252;berall direkt &#252;ber eine App vertrieben.
Shopgate hei&#223;t diese App. Das Ziel der Erfinder ist hoch gesteckt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee ist so simpel wie vielversprechend: Zwei Jungunternehmer aus dem hessischen Butzbach haben einen mobilen Marktplatz entwickelt, auf dem Online-H&#228;ndler ihre Produkte anbieten k&#246;nnen. Waren wie B&#252;cher, Elektronik und Mode werden ebenso wie Tickets oder Dienstleistungen einfach und &#252;berall direkt &#252;ber eine App vertrieben.</p>
<p><a href="http://www.shopgate.com/" target="_blank">Shopgate</a> hei&#223;t diese App. Das Ziel der Erfinder ist hoch gesteckt: Ihre Plattform soll f&#252;r Waren und Dienstleistungen das werden, was der App-Store f&#252;r digitale G&#252;ter ist. „Bisher gab es noch keinen Online-Shop, der die M&#246;glichkeiten des M-Commerce f&#252;r nicht-digitale G&#252;ter voll ausgesch&#246;pft h&#228;tte“, sagt Shopgate-Gr&#252;nder Andrea Anderheggen. Das soll sich nun &#228;ndern: Den Buchversand libri.de hat das Start-up ebenso &#252;berzeugt wie den Elektronikanbieter cyberport, den Babyausstatter babywalz oder den Feinkost-Versand gourmondo.</p>
<p>Seit April 2010 gibt es Shopgate im Appstore. Auch im Android Market ist eine App verf&#252;gbar, f&#252;r das Windows Phone 7 ist eine in Vorbereitung. Mittlerweile sind &#252;ber 280 Shops freigeschaltet, rund sieben Millionen Produkte werden angeboten und mehr als 500.000 Benutzer haben sich die Anwendung heruntergeladen. F&#252;r H&#228;ndler sei die Teilnahme auf dem Shopgate-Marktplatz unkompliziert, versprechen die beiden Gr&#252;nder Andrea Anderheggen und Ortwin Kartmann. Die H&#228;ndler f&#252;ttern Shopgate mit Informationen, &#228;hnlich wie bei Preissuchmaschinen im Internet. In einer Tabelle werden knapp 30 Informationen zu den Produkten abgefragt – vom Namen &#252;ber den Preis bis hin zur Beschreibung und Lieferbarkeit. „Das ist eine typische Liste“, sagt Anderheggen. „Die H&#228;ndler k&#246;nnen so ohne zus&#228;tzlichen Aufwand ihre Produkte bei Shopgate anbieten.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/shopgate_startseite_ohneiphone.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3455" title="shopgate_startseite_ohneiphone" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/shopgate_startseite_ohneiphone.png" alt="" width="307" height="461" /></a></p>
<p>Der Vorteil f&#252;r die Online-H&#228;ndler sei offensichtlich: Sie k&#246;nnen &#252;ber Shopgate unkompliziert und g&#252;nstig am Mobile Commerce teilnehmen und ganz neue Kundengruppen erschlie&#223;en. Doch wer sich auf einem Marktplatz pr&#228;sentiert, m&#246;chte auch gesehen werden. Allerdings ist die Konkurrenz gro&#223;. „Wir verfolgen verschiedene Ans&#228;tze, damit die H&#228;ndler nicht in der Masse untergehen“, sagt Anderheggen. „Es gibt eine Premium-H&#228;ndlersektion. Hier k&#246;nnen sich Verk&#228;ufer mit besonderen Angeboten positionieren. Au&#223;erdem gibt es auch eine Gutschein-Funktion, &#252;ber die sich H&#228;ndler abheben k&#246;nnen.“ Die einzelnen Shops werden nach Branchen gelistet, damit jeder Anbieter schnell von den einzelnen Kunden gefunden wird. „Geplant ist auch eine mobile Live-Shopping-Seite, auf der die besten Angebote nach Kundeninteresse aufgelistet ist“, sagt Anderheggen.</p>
<p>Wer mehr will, kann sich auch eine eigene App von den Shopgate-Profis erstellen lassen, &#252;ber die nur der jeweilige H&#228;ndler zu erreichen ist. „Wir k&#246;nnen auch f&#252;r jeden Shop eine eigene App erstellen, die wir komplett managen. Das hei&#223;t, wir erstellen sie, stellen Payment-L&#246;sungen zur Verf&#252;gung und bringen die App auf die Apple-Plattform“, sagt Anderheggen. „H&#228;ndler sparen so die Kosten f&#252;r die Entwicklung einer eigenen App und sie k&#246;nnen Mobile Commerce mit sehr geringem Risiko testen“, beschreibt Gesch&#228;ftsf&#252;hrer den Nutzen einer App von Shopgate. „Und sie haben noch einen Vorteil: Shopgate besch&#228;ftigt sich ausschlie&#223;lich mit mobile Commerce. Wir verbessern st&#228;ndig unsere Usability, arbeiten mit der f&#252;hrenden mobilen Technologie und haben den Markt st&#228;ndig im Blick“, verspricht der Gr&#252;nder. „Wir werden st&#228;ndig an der Front bleiben. So kriegen die H&#228;ndler nicht irgendeine App, sondern eine sehr gute.“</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-05-19-Startscreen.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3454" title="2011-05-19-Startscreen" src="http://www.businessvalue24.de/wp-content/uploads/2012/01/2011-05-19-Startscreen.png" alt="" width="307" height="461" /></a></p>
<p>Anzeichen f&#252;r steigende Nachfrage im M-Commerce gibt es gen&#252;gend. Studien belegen, dass immer mehr User Apps nutzen, um mobil einzukaufen. Ebay hat im Jahr 2011 rund f&#252;nf Milliarden US-Dollar &#252;ber seine <a href="http://www.ebayinc.com/content/press_release/20111121006269" target="_blank">App umgesetzt</a>. Bekannte Online-Shops wie Amazon verdienen ebenfalls &#252;ber eine eigene App. „Ebay und amazon haben gezeigt, dass Mobile Commerce funktioniert. Die haben aber ein eigenes Team und ein entsprechendes Budget.“ Das fehle vielen Unternehmern. „Wir bieten eine eigene App extrem g&#252;nstig an: Eine iPhone App kostet nur 79 Euro pro Monat. Wer zus&#228;tzlich noch eine iPad-App haben m&#246;chte, zahlt 99 Euro pro Monat f&#252;r beide zusammen.“</p>
<p>Herzst&#252;ck der App sei eine einfache Payment-L&#246;sung. „Mobile Payment ist ein wichtiger Bestandteil des Bestellprozesses. Viele Kunden brechen genau hier ab.“ Kleine Bildschirme und wenig Zeit sind zentrale Aspekte beim mobile Shopping. Lange Adress- und Bezahldatenabfragen st&#246;ren und f&#252;hren dazu, dass Kunden lieber auf das Produkt im Warenkorb verzichten und woanders einkaufen. Das wissen die Shopgate-Gr&#252;nder aus Erfahrung. Beide arbeiten schon lange im mobile Payment: Kartmann hat die Bezahlplattform sofort&#252;berweisung.de entwickelt, das zweitgr&#246;&#223;te E-Payment-Portal Deutschlands. Anderheggen ist der Vorstand von Payment Network. Er vermittelt und vermarktet sofort&#252;berweisung.de. Die Fehler der anderen wollen die beiden bei Shopgate nicht wiederholen und orientieren sich am Branchen-Primus. „Wir haben uns den App-Store als Vorbild genommen – nirgends kann man so leicht bezahlen wie dort. Kunden sollten m&#246;glichst wenig eingeben m&#252;ssen, da bietet sich ein 1-Klick-Payment an. Das haben wir umgesetzt.“ Auch Sicherheit sei ein zentrales Thema beim Bezahlvorgang. „Die Kunden m&#252;ssen sich sicher f&#252;hlen“, sagt Anderheggen. „Wir haben uns &#252;ber diesen Punkt viele Gedanken gemacht.“</p>
<p>Beim einfachen mobilen Shopping-Vergn&#252;gen h&#246;rt die Phantasie der beiden Shopgate-Gr&#252;nder allerdings nicht auf. Besonders das Zusammenspiel zwischen online- und offline-Welt ist Anderheggen und Kartmann eine Herzensangelegenheit. „F&#252;r uns ist am Mobile Commerce vor allem der Schnittpunkt interessant, wenn Marketing auf sales trifft. Hier wollen wir Mobile Commerce <em>im Ernst</em> machen“, sagt Anderheggen. „Wir wollen die reale Welt mit einbeziehen.“ Das k&#246;nnte so aussehen, dass User &#252;ber ihr Smartphone Lagerbest&#228;nde verschiedener Einzelh&#228;ndler nach einem Produkt durchsuchen und sich den Shop in der Umgebung anzeigen lassen, der das gew&#252;nschte Produkt vorr&#228;tig hat. Ein Beispiel gibt Anderheggen: „Sie sind in Urlaub in Amsterdam und suchen eine Apotheke, in der Sie Aspirin kaufen k&#246;nnen. Unser Ziel ist es, dass unsere App Sie zur n&#228;chsten Apotheke f&#252;hrt und Sie das Aspirin dort direkt in Empfang nehmen k&#246;nnen – bezahlt haben sie schon vorher &#252;ber ihr Handy. Das ist die Zukunft des mobile Commerce.“</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.shopgate.com/" target="_blank">www.shopgate.com</a></p>
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