Erste Forschungsstelle für mobiles Breitband
Mobiles Breitband gewinnt zunehmend an Bedeutung. Deshalb hat die Universität Münster im Juli die erste Forschungsstelle für mobiles Breitband in Deutschland gegründet. Die Erwartungen an das mobile Breitband sind hoch, vor allem seit der Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen im Mai 2010. Politiker wollen so überall in Deutschland schnelle Internetzugänge ermöglichen, während die Betreiber auf ein lukratives Geschäft mit Datendiensten hoffen. Die neue Forschungsstelle will in der Debatte zur Entwicklung mobiler Breitbandkommunikation beraten. Sie sucht Antworten auf die Fragen rund um den mobilen Breitbandausbau: Inwiefern ist ein schneller flächendeckender Ausbau realistisch? Welche Wirkung hat die Versteigerung neuer Frequenzen auf den Wettbewerb? Welche Marktteilnehmer werden das mobile Breitband prägen? „Mit dieser Forschungsstelle wollen wir die Entwicklung des mobilen Internets, aktiv begleiten und somit einen wertvollen Beitrag für Wirtschaft und Politik leisten“, sagt der Münsteraner Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht Bernd Holznagel. Die Forschungsstelle wird finanziell von der E-Plus-Gruppe unterstützt. Quelle: Westfälische Wilhelms-Universität Münster



