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Deutsche Manager halten sich selbst für kreativ – Deutsche Unternehmen dagegen nicht

Deutsche Manager zweifeln nicht an ihrer Kreativität. Das ist das Ergebnis einer Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Überlingen. Auf die Frage „Sind sie kreativ?“ antworten 81,1 Prozent klar und deutlich: „Ja“.

Auf die Frage, wie kreativ denn ihr Vorgesetzter oder ihre Vorgesetzte seien, antworten die Manager zurückhaltender: Nur 60,7 Prozent möchten ihren Chef als kreativen Menschen bezeichnen. Und nur jeder sechste hält deutsche Unternehmen für besonders einfallsreich.

Frauen halten sich für kreativer als Männer

Insgesamt halten sich Frauen für einfallsreicher als Männer. So ist die Zuschreibung kreativer Eigenschaften in der bei den befragten Frauen unter vierzig Jahren mit 88,3 Prozent am stärksten und bei der Gruppe der Männer über vierzig mit 78,6 Prozent am geringsten ausgeprägt. Fest steht, dass die Mehrheit (86,5 Prozent) Originalität und Einfallsreichtum bei der täglichen Arbeit für sehr wichtig hält. Zwei Drittel sind überzeugt, dass nur kreative Mensch als Führungskräfte erfolgreich sind. Ebensoviele schließen im Umkehrschluss, dass unkreative Führungskräfte zwangsläufig auch unkreative Organisationen hervorbringen.

Keine Weltspitze: Deutsche Führungskräfte zählen ihre Unternehmen im internationalen Vergleich nicht zur Innovationselite

Auffallend ist, dass nur eine Minderheit von 17,3 Prozent deutsche Unternehmen für besonders originell hält. Wenn es um die sogenannte Organisational Creativity geht, sehen deutsche Führungskräfte den amerikanischen Computerhersteller Apple ganz vorn, gefolgt vom Internetdienstleister Google und dem schwedischen Möbelhersteller Ikea. Der Automobilhersteller BMW landet als erstes deutsches Unternehmen im Rennen um die kreativste Organisation auf Platz vier.

Zur Studie:

Die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (Überlingen / Bad Harzburg) hat für ihre Studie über 600 Führungskräfte befragt. Die Ergebnisse stehen unter www.die-akademie.de/studien zum kostenlosen Download bereit. Auch als Printausgabe kann die Studie kostenlos unter info@die-akademie.de angefordert werden.


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