Allgemeines

Beim Porto bleibt (fast) alles beim Alten

Rund 72 Millionen Briefe stellt die Deutsche Post täglich zu. Ab dem 1. Januar 2011 gelten neue Tarife für Briefsendungen der Deutschen Post AG (DPAG). Die Bundesnetzagentur hat im Rahmen des sogenannten Price-Cap-Verfahrens einem Antrag der Post stattgegeben.

„Die Verbraucher müssen im kommenden Jahr für Inlandsbriefe kein höheres Porto bezahlen, einige Auslandsbriefe werden sogar preiswerter“, sagt der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Im nationalen Briefbereich werden lediglich bei einzelnen Zusatzleistungen geringfügige Preisanpassungen vorgenommen. Die Nachnahmegebühr wird um 2 cent auf 2,02 Euro erhöht. Im Gegenzug entfällt die zusätzliche Gebühr für eine Werbeantwort mit nicht maschinenlesbarer Anschrift. Darüber hinaus werden die Kosten für die Rücksendung von Infopost um die Hälfte von 0,22 Euro auf 0,11 Euro abgesenkt.

Ab Januar 2011 unterscheidet die DPAG im internationalen Briefbereich nicht mehr zwischen den Sendungszonen „Welt“ und „Europa“. Somit gibt es für die Kunden nur noch einen internationalen Tarif für die Beförderung ihrer Auslandsbriefe. Im Ergebnis führt diese Umstellung zu leichten Preiserhöhungen für Briefsendungen in Europa und zu deutlich abgesenkten Tarifen für Briefe in die anderen Länder der Welt.

Quelle: Bundesnetzagentur


Hinterlasse einen Kommentar