IT & Software

Auch mittelständische Unternehmen oft von Hackerangriffen betroffen

Immer häufiger werden auch mittelständische Unternehmen Opfer von Computerkriminalität. Fast jeder zehnte Betrieb ist bereits von Hackerangriffen betroffen. Das ist das Ergebnis der Studie „Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2010“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr.

Software-Fehler öffnen die Tür für Datendiebe: Über 61 Prozent der Befragten gaben an, dass externe Faktoren, wie beispielsweise Sicherheitslücken in der Website-Software, zu dem Angriff auf die Website geführt haben. Dabei bleibt etwa jeder vierte Angriff unaufgeklärt. Besonders Manipulationen oder Daten-Diebstähle verursachen bei den betroffenen Unternehmen einen großen Schaden. Rund 40 Prozent der befragten Firmen sehen hier mit Abstand das höchste Risiko.

Trotz des hohen Schadenspotenzials erfasst aber lediglich ein Viertel der befragten Unternehmen alle sicherheitsrelevanten Vorfälle, um aus ihren Fehlern Konsequenzen zu ziehen. „Daher sollten Unternehmen jeglicher Größenordnung neben der direkten Absicherung vor äußeren Schadeinflüssen auch die unternehmensinternen Prozesse absichern und Verhaltensweisen etablieren, um sich gegen Sicherheitsvorfälle bestmöglich zu wappnen“, sagt der Bereichsleiter des ECC-Handel in Köln, Andreas Duscha.

Quelle:  Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr


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